Manifestation als beweglicher Prozess

Stell dir Manifestation als fluide Materie vor, verschiedene Flüssigkeiten in eigenen Farben, die aneinander vorbeigleiten. Erst wenn sich beide öffnen, können sie sich vermischen.

Du bist eine Farbe. Dein Wunsch ist eine andere.

Der Wunsch bringt eine Öffnung mit sich. Wenn das entsprechende Fluid dir begegnet, kann es einfließen. Deine Farbe verändert sich. Du wirst zu etwas Neuem.

Und oft ist das der Moment, in dem die Öffnung sich wieder schließt.

Nehmen wir den Wunsch nach erfolgreicher Selbstständigkeit. Mit ihm kommen vielleicht Ängste:
weniger Zeit, Festlegung, Verantwortung, weniger Freiheit.

Diese Gedanken sind keine Fehler, sie zeigen, was im Moment des Öffnens widerstrebt.

Wenn sie gesehen werden, kann sich manchmal etwas lösen. Durch ein sanftes Erweitern des Bewusstseins.

Es ist das Festhalten am eigenen Farbton, das verhindert, dass neue Erfahrung Teil der Realität wird.

Manifestation ist kein Trick. Sie ist ein innerer Prozess und berührt die Frage, ob wir bereit sind, uns verändert zu erleben.

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